Berlin: Neukölln als neues In-Viertel

17. Juli 2012 | Von | Kategorie: Berlin, Deutschland, Europa

Neukölln machte in vergangener Zeit viel negative Presse, Stichwort Rütli-Schule, deutlich erhöhte Kriminalitätsrate. Neben all den Messerstechereien und schweren Körperverletzungen gibt es aber seit einiger Zeit auch Positives zu berichten. Das liegt vor Allem daran, dass günstige Mietpreise und die Nähe zu Kreuzberg gerade die Jungen und Kreativen dazu bewegte, sich in Nordkölln anzusiedeln (Kreuzkölln). Mittlerweile ist Kreuzberg 36 das neue Prenzelberg und Kreuzkölln „the place to be“.

Ein beliebtes Viertel in Berlin ist Neukölln

Wer jetzt denkt: „da muss ich auch mal hin und mir das genauer anchauen“, und dann auch noch von Norden über die Kotbusser Brücke kommt, kann die urige Hafenkneipe Ankerklause nicht verfehlen. Hat man noch etwas Angst, auf offener Straße beraubmordet zu werden kann, sollte man hier erst mal ein Gläschen Mut runterspülen. Wenn man dann vergessen hat, wo die nächste U-Bahn in Richtung Sicherheit ablegt, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege:

Das geht allerdings nur am Dienstag und am Freitag und ist durchaus zu empfehlen.Hier bekommt man frisches Gemüse, Hosenknöpfe, Stoffe und gelegentlich auch blaue Zehen, es geht halt rege zu. Hat man sich endlich bis zum anderen Ende durchschieben lassen, stehen da meist ein paar lustige Straßenmusiker und spielen New Folk.

Shoppen in Neukölln

Auf den Schreck erst mal zu Jaques einen echten Café Allongé an der Bar trinken. So neu aufgeputscht könnte man erst mal ein bißchen Vintage shoppen, beispielsweise in der Bürknerstr. 26, da gibt es einen netten Herren der einen Second-Hand Laden (Möbel, Hausrat, Schmuck) mit gutem Taste und verhandelbarem Preisniveau führt.

Wer Klamotten braucht, kann ein paar Straßen weiter im hippen Sing Blackbird fündig werden. Dort gibt es im relaxten New York Ambiente (keiner spricht Deutsch) auch leckeren (noch mehr) Kaffee und trockenen Schokoladenkuchen, der wohl auch sehr New Yorkais ist.

Essen im Koriat, Sauvage oder bei Imren

Wenn man aber lieber saftigen, richtig guten Kuchen möchte, schlendert man lieber gleich ins Koriat, da kann man direkt in Backstube Tartes und leckere Torten versuchen und guten Kaffee gibt es hier auch (schon wieder).

Mag man es lieber salzig, sollte man unbedingt bei Imren im Herzen Neuköllns vorbeischauen. Dieser türkische Grill ist eigentlich immer offen und man kann neben Altbekannten auch einige leckere Suppen, Eintöpfe und Fischgerichte ordern. Und Freunde der speziellen Gaumenfreuden könnten im Sauvage fündig werden. Hier wird die Küche der Steinzeit neu interpretiert.

Der türkische Grill Imren bietet auch leckere Suppen, Eintöpfe und Fischgerichte

Trinken: Bars in der Weserstraße

Sollte man dann abends dann Lust bekommen einen trinken zu gehen, ist man in der Weserstraße gut aufgehoben. Hier gibt es wie in vielen anderen Straßen der Millionenstadt eine Vielzahl netter Bars mit verschiedensten Ausrichtungen. Hervorzuheben ist das Gaston, eine spanische Tapasbar mit sehr guter Weinkarte. Eine Besonderheit der Berliner Barlandschaft ist, dass es in einigen Kaffees und in vielen Bars immer noch gestattet ist, zu rauchen.

Private Unterkunft in Berlin?

Hat man nun Lust bekommen, Berlin und insbesondere dem aufregenden Neukölln einen Besuch abzustatten, man weiß aber nicht wo man unterkommen kann, da Hotels zu spießig und Wohnungen der Freunde zu klein, wäre vielleicht eine private Unterkunft in Berlin, also ein Gästezimmer oder gleich eine Ferienwohnung die wohl passendste Alternative. Das Team von Reise-Typ ist sich jedenfalls einige: ein Trip in die Hauptstadt lohnt sich immer!

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