Campen auf den Philippinen vs. Camping in Europa

7. Mai 2013 | Von | Kategorie: Asien, Hotels, Philippinen

Mittlerweile bin ich seit über sechs Wochen auf den Philippinen und schmiede nach dem Road-Trip quer durch Mindanao weitere Reisepläne, die in etwa so aussehen könnten: Mit Fahrrad und Zelt entlang der Ostküste von Surigao City bis nach Davao City; oder aber von Cebu City aus in Richtung Subic Bay. Aufgrund der politischen Lage (am 13. Mai stehen die Wahlen für Bürgermeister und Gouverneure an), ist es derzeit wohl besser, die etwas „bedenklicheren Regionen“ zu meiden – und dazu gehört sicherlich auch die ein oder andere Gegend auf Mindanao, wo vor allem die NPA ihr Unwesen treibt.

Cebu City - Blick von der Mactan-Mandaue Brücke aus

Eine meiner nächsten Radtouren könnte von hier (Cebu City) aus in Richtung Luzon verlaufen. Foto: Reise-Typ.

Radtour mit Zelt und Hängematte

Im Vorfeld politischer Wahlen ist die Stimmung im Lande schon einmal etwas aufgeheizt bzw. sogar gefährlich, weshalb ich meine Radtour auch frühestens im Juni oder Juli starten werde. Geplant ist, dass ich dann auch ein Zelt und eine Hängematte mitnehme, damit ich im Fall der Fälle auch mal im Freien campieren kann, wobei ich in der Regel in Hotels und Resorts übernachten werde, die über eine gute Internetverbindung verfügen.

Camping – idealer Familienurlaub in Europa

Angebote in Bezug auf den luxuriösen Campingurlaub wie man sie in europäischen Gefilden etwa über www.selectcamp.de buchen kann, sind mir auf den Philippinen leider noch nicht untergekommen. Diese Art von Luxuscamping ist jedoch ein guter Tipp für den nächsten Familienurlaub. Die europäischen Zielgebiete wie Spanien, Frankreich, Kroatien oder Italien sind auch in Eigenanreise prima zu erreichen. Hier genießt man alle Vorzüge des Campings mitten in der Natur und nächtigt in einem vollständig ausgestatteten Familien-Mobilheim, Bungalowzelt oder einem Lodgezelt. Die Unterkünfte verfügen über eigene sanitäre Anlagen, einer gut ausgestatteten Küche und einer privaten Terrasse.

Das wird mir bei meinem Campingabenteuer mit Zelt und Rad nicht passieren, weshalb ich wohl etwas improvisieren muss; aber ich werde im Vorfeld versuchen, möglichst viele Spots bzw. Zwischenstopps zu finden, die meinen Kriterien entsprechen: d.h., dass neben einer guten Wi-Fi-Connection auch auf jeden Fall saubere sanitäre Anlagen vorhanden sein müssen…was auf den Philippinen ja bisweilen der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gleicht.

Mit dem Rad von Manila nach Cebu

Letzte Woche habe ich endlich mein Fahrrad in Manila in Empfang genommen – eine Freundin meiner Mutter war so lieb und hat mein recht neues Bergamont-Bike von München über Doha in die philippinische Hauptstadt gebracht. Ich konnte auch schon ein paar Fahrten hier in der Gegend um Cebu City machen und bin sehr froh, dass ich jetzt nicht mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bin:)

Bergamont Bike

Seit Kurzem bin ich mit meinem Bergamont-Fahrrad hier auf den Philippinen unterwegs. Foto: Reise-Typ.

In zwei Tagen werde ich meine erste Tour mit den Bugoy Bikers auf Bohol machen, die sich ja auf Fahrradreisen auf den Philippinen spezialisiert haben – einen ausführlichen Reisebericht wird es dazu selbstverständlich auch geben:D

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