Eine Reise in das geheimnisvolle Kambodscha

22. September 2010 | Von | Kategorie: Kambodscha, Reiseberichte

Angkor ist ein prickelndes Erlebnis, das habe ich bei meiner Reise nach Kambodscha vor eineinhalb Jahren ohne Zweifel feststellen können. Nicht nur, weil einem während der Tuk-Tuk-Fahrt ständig kleine Staubkörner ins Gesicht schießen, sondern auch wegen der mystischen Stimmung, die dort in der Luft liegt, und den sagenhaften Tempeln, die man im Reich der alten Khmer mit leuchtenden Augen bewundern kann.

Realistische Elefantenstatuen kann man vor allem im Tempel Bakong entdecken

Die Elefantenstatuen des Bakong sind so realistisch, dass ich sie beinahe gestreichelt hätte!

Meine Reise nach Angkor bzw. nach Siem Reap begann im März 2009. Ich war mit Qatar Airways von München nach Bangkok geflogen, um von der thailändischen Hauptstadt mit dem Bus weiter nach Aranyaprathet zu fahren. Aranyaprathet ist die Grenzstadt zu Kambodscha und eher ein Ort für mutigere Urlauber. Denn da sich im rechtslosen Raum zwischen der thailändischen Grenze und dem kambodschanischen Kontrollpunkt etliche Casinos befinden, treibt sich allerlei Gesindel in Aranyaprathet rum.

Müßiggang war in Aranyaprathet also nicht angesagt. Ich holte mir rasch ein Visum für Kambodscha, ging über die Grenze nach Poipet und nahm das nächste Taxi, um schnellstmöglich nach Siem Reap zu gelangen. Die Fahrt von Poipet nach Siem Reap dauerte etwa zwei Stunden und kostete mich 35 Dollar. Als ich in der prosperierenden Stadt nahe der Angkor-Tempel ankam, ließ ich mich vom Taxifahrer in das nette Guesthouse Eightrooms bringen, wo ich vollkommen ausgepowert ins Bett fiel.

Besichtigung der wundervollen Tempel von Angkor

Der Bayon ist ein Tempel mit vielen Türmen, auf denen meterhohe Gesicher abgebildet sindDie nächsten Tage waren ganz der Besichtigung der faszinierenden Tempelanlagen von Angkor gewidmet; ich nahm so ziemlich alles mit, was man im Reich der alten Khmer entdecken kann. Natürlich besuchte ich am ersten Tag die drei berühmtesten Heiligtümer Angkor Wat, Ta Prohm und Bayon. Aber nachdem ich auch die anderen eher unbekannten Tempel wie Bakong oder Banteay Srei zu Gesicht bekommen hatte, merkte ich, dass auch diese von atemberaubender Schönheit sind. Rückblickend betrachtet hat mir von allen Anlagen der Tempel Bakong am besten gefallen. Der Weg zu diesem tollen Heiligtum ist flankiert mit schönen Sträuchern und im Tempel selbst wird man von äußert schöne Elefantenstatuen willkommen geheißen.

Alles in allem war mein zehntägiger Aufenthalt in Siem Reap ein sehr schönes Erlebnis, an das ich mich jederzeit gerne erinnere. Selbstverständlich hat Kambodscha noch sehr viel mehr zu bieten als nur die Tempel von Angkor. Da meine Reise nach Kambodscha aber nur ein kleiner Teil einer mehrwöchigen Südostasien-Reise war, hatte ich damals leider nicht mehr Zeit, um mehr von diesem faszinierenden Land zu sehen. Eines aber habe ich mir beim Verlassen Kambodschas ganz feste vorgenommen: Bald wiederzukommen und auch die anderen Hotspots zu besuchen.

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