Sawadee Ka Thailand!

28. August 2011 | Von | Kategorie: Asien, Backpacker, Reiseberichte, Thailand

Das wohl bekannteste Reiseziel in Südostasien seit vielen Jahren und wahrscheinlich auch verstärkt durch Leonardo Di Caprios Rolle in „The Beach“ ist nach wie vor Thailand, obwohl andere Länder wie die Philippinen, Indonesien und Vietnam mittlerweile auch beliebte Orte für Backpacker geworden sind.

Auf den Spuren von "The Beach"Eines der Highlights in Thailand: „The Beach“ auf Maya Bay, Koh Phi Phi. Foto: © D. G.

Da ich noch nie mit einem Rucksack und schon gar nicht durch ein asiatisches Land gereist war, habe ich auf die Worte meiner Mitbewohnerin gehört, und Thailand als erstes Ziel meiner beginnenden Karriere als Backpackerin ausgewählt. Eine Thailand-Rundreise bietet so viel mehr als gutes Essen und Parties an den wunderschönen Stränden gesäumt von Palmen…

Thailand-Flug nach Phuket
Thailand verfügt über viele verschiedene Flughäfen, u.a. den im Norden Thailands, in Chiang Mai, in Bangkok und auf Phuket und Koh Samui. Da meine Reise mit meinen zwei Freunden in Phuket beginnen sollte, haben wir diesen Flughafen als „final destination“ ausgewählt. Über Reiseportale wie etwa www.opodo.de kann man Gabelflüge von München nach Bangkok und weiter von Bangkok nach Phuket und wieder von Bangkok zurück nach München buchen, und das alles zu einem fairen Preis.

Thailand: Reisezeit optimal zwischen November und April
Die beste Reisezeit ist zwischen November und April, wo die Niederschläge gering sind und die Hitze noch nicht ganz so „unausstehlich“ ist, obwohl ich kein Maßstab für Hitze bin, da ich in der Beziehung einem Reptil gleiche. Je heißer es wird, umso aktiver werde ich…und meinen Reisegefährten ging es ähnlich…

Schon allein wegen des Landeanflugs auf Phuket würde ich jedem empfehlen, dorthin zu fliegen. Nachdem man vom Flieger aus die Aussicht auf die „James Bond Inseln“ genießen kann, steuert der Flieger auf den Landeplatz zu, der an das Meer grenzt. Mein erster Gedanke, trotz Schlafmangel und Hunger war: „Du musst nicht tot sein, um ins Paradies zu kommen“.

Insel Hopping und ein bisschen Tauchen….
Da wir einen Freund in Chalong, Phuket, kannten und dort die ersten zwei Nächte residieren durften, lebten wir zunächst nicht das Leben eines Backpackers, und trotzdem war es eine schöne Erfahrung. Durch ihn konnten wir sogar ein wenig Kontakt zu den „Locals“ aufnehmen, was mich persönlich immer interessiert, wenn ich auf Reisen unterwegs bin.

Mit dem Roller auf dem Weg nach Kata Beach, Phuket, zeigte sich der goldene Buddha auf dem Berg von seiner prächtigsten Seite.

Schon sehr schnell zogen wir uns das „mir ist alles wurscht“-Kostüm an und genossen die kulinarische Küche Thailands in Begleitung eines vorzüglichen Mai Thais in einer Ananas. Schon bald zogen wir auf nach Koh Phangan, einer der drei Golfinseln zur Provinz „Surat Thani“ gehörend, und berühmt-berüchtigt für ihre Full Moon Parties.

in Surat-Thani auf dem Weg nach Koh PhanganMit Minibus, Bus und Fähre, einer ordentlichen Portion Geduld für die thailändische Gelassenheit und Organisation, sind wir dann einmal quer durch die mit Palmen versehene Landschaft, nach 12 Stunden auf der Insel angekommen.

Reisemöglichkeiten in Thailand
In Thailand ist es sehr einfach, von A nach B mit Minibus oder Fähren zu gelangen, und das ganze auch noch zu günstigen Preisen. Es reicht am Abend zuvor ein Ziel auszusuchen, zu den örtlichen Touristenshops zu gehen und ein Ticket zu kaufen. Am nächsten Tag, wenn auch mit etwas Verspätung, gelangt man ins nächste Paradies. Es ist auch kein Problem, vor Ort eine geeignete Unterkunft zu finden. Je nachdem wie luxuriös man es haben möchte, kann man sich Bungalows oder Hütten mieten. Auf  Koh Phangan wohnten wir zu dritt in einem der Haad Yao Bungalows mit Terrasse, europäischem Bad, Kühlschrank und 10 Schritten zum Strand für 270 Baht pro Person und Nacht – umgerechnet etwa 5 Euro pro Person.

Tauchen als beliebter Wassersport in Thailand
Wie auf jeder Insel kann man auch auf Phangan seinen „Padi- Open Water Diver“ machen. Unsere Tauchschule hieß „Reefer´s Diving“ und ist nur zu empfehlen. Für umgerechnet ca. 200 Euro hatte ich 3 Tage ein unvergessliches Erlebnis mit Nemo, Dori und unzählig mehr Bewohnern der Unterwasserwelt. Nachdem wir erfolgreich unsere Tauchprüfung bestanden und jeden Abend den Sonnenuntergang mit „Pad Thai“ und „Malibushake mit Mango“ genossen hatten, zog es uns wieder auf die westliche Seite der Adamanen Inseln, eine davon Koh Phi Phi Don.

Von Phuket Town fahren 2 Mal pro Tag Fähren zur Insel, die vor allem seit „The Beach“ Urlaubsziel der ganzen Welt geworden ist. Nach ca. 1,5 Stunden erblickt man die wundervollen Kalksteinfelsen, die aus dem Meer herausragen und eine traumhafte Kulisse bilden.

Wanderung zum viewpoint mit Ausblick auf die Insel Phi Phiviewpoint mit Blick auf Koh Phi Phi Don, Thailand. Foto: © Ary Assad.

Koh Phi Phi bietet einem viele Aktivitäten. Shoppen, sonnen, tauchen,  Party machen und Tagesausflüge zur Maya Bay, dem Strand von „The Beach“ sind nur wenige Möglichkeiten.

Ich war von dem Charme der „Reggae Bar“ mit ihren Muay Thai Kämpfen so angetan, dass ich das „Aswindum Stadium“ gleich am nächsten Tag aufsuchte und bei 40 Grad im Schatten für umgerechnet 4 Euro 2 Stunden pure Folter mit meinem Trainer genießen durfte. Und schon wieder überkam mich ein Gefühl von Leichtigkeit…

Weniger touristisch belastete Thailand-Tours
Nach 5 Tagen exzessiven Trainings, Freizeitstress und beach clubbing, zogen wir weiter in den Süden, nach Koh Lanta, einer noch recht wenig touristisch belasteten Insel, die wunderschöne lange Sandstrände aufweist.

Roadtrip entland der Küste Lantas

Auch hier ist die Infrastruktur  recht gut, was uns ermöglicht hat, die komplette Küste der Insel mit Rollern abzufahren und an den schönsten Plätzen Halt zu machen, um die Stille zu genießen oder Elephanten zu besuchen. Am Hafen kann man leckeren frischen Fisch und Krebse genießen und den Sonnenuntergang betrachten.

Klettern auf den Felsen von Krabi
Etwa 1 Stunde mit der Fähre von Lanta aus gelangt man nach Krabi, die Hochburg aller kletterbegeisterten Backpacker. Auch wir haben uns auf die Kalkfelsen gewagt und den Ausblick auf die Bucht von 20 Metern Höhe aus bewundert.

Railey Bay-Klettern auf Krabi

Nicht weit von den Kletterfelsen findet man eine wunderschöne Bucht („Railey Bay“) die mein persönliches Highlight war, wenn auch zu viele Menschen für meinen Geschmack dort waren.

Railey Bay auf Krabisunset auf Railey Bay, Krabi, Thailand. Fotos unten: © Ary Assad.

Auch diese wundervolle Reise neigte sich nach 3 Wochen dem Ende zu. Von Krabi aus fuhren wir mit dem Nachtbus nach Bangkok, der uns um 6:30 Uhr morgens nahe der Kaoh San Road ( ich nenn sie „Ciao San Road“) absetzte, wo wir nach 4 Stunden auf- und abgehen eine für uns tragbare Unterkunft gefunden hatten und die letzten 2 Tage im paradiesischen Thailand ausklingen ließen, bevor uns der Alltag und das graue Märzwetter Deutschlands wieder heimsuchten…

Korpun Ka Thailand und bis ganz bald hoffentlich!

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2 Kommentare auf "Sawadee Ka Thailand!"

  1. Daniel sagt:

    Interressanter und informativer Beitrag. Ich haette nicht gedacht das Tauchen lernen in Thailand so preiswert sein kann

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