Wilde Schönheit in Montana

10. September 2013 | Von | Kategorie: Amerika

Zerklüftete Berglandschaften, weite grüne Wälder, hohe Prärien und malerisch gelegene Seen machen Montana zu einem der schönsten Staaten der USA. Hier kann man sie noch finden, die echten Cowboys die auf den Rücken ihrer Pferde die alltäglichen Aufgaben auf den Ranches erledigen. Von einem der beiden internationalen Flughäfen Bozemann oder Billings erreicht man  schnell die schönsten Orte Montanas, die man zu Fuß, auf dem Pferd oder mit dem Bike näher erkunden kann. Ohne Mietwagen kommt man jedoch nicht weit. Eine Autovermietung in den USA ist mit Alamo Rent a Car schnell gefunden, und raus geht’s auf die Straße!

Blick auf den Yellowstone Rive © W. Broemme_pixelio.de

Blick auf den Yellowstone Rive © W. Broemme_pixelio.de

Abenteuer im Yellowstone Nationalpark
Der Yellowstone Nationalpark ist eines der größten Naturschutzgebiete der Welt und war das erste seiner Art. Geographisch liegt er zum größten Teil in Wyoming, ein kleiner aber feiner Teil jedoch auch in Montana. Es bietet sich also an, von Billings oder Bozeman aus erst einmal dieses Naturwunder anzusteuern. Roosevelt Arch, südwestlich von Gardiner gelegen, ist der älteste Zugang zum Nationalpark und ganzjährig mit dem Auto zu durchfahren. Hinter ihm liegen weite Landschaften die mit heißen Quellen, Geysiren  und einer artenreichen Wildnis locken. Hier leben Wölfe, Bären und Bisons, die man mit etwas Glück beobachten kann. Auch wenn weite Teile des Parks mit dem Auto durchfahren werden können, sollte man von der einen oder anderen Wanderung nicht absehen.

Howdy, Cowboy!
Wer schon immer einmal wissen wollte wie es ist ein Cowboy zu sein, der hat in Montana mehr als genug Möglichkeiten dies herauszufinden. Viele Ranches bieten Cattle Drives an, bei denen man im Frühjahr und im Herbst helfen kann die Rinderherden auf die höher gelegenen Weiden zu treiben oder auch von ihnen herunter zur Ranch. Wem das nicht genug ist, der kann gleich für ein paar Wochen auf einer Ranch anheuern um mitzuhelfen. So genannte Working Ranches machen diese einzigartige Erfahrung möglich, Reiterfahrung sollte man allerdings mitbringen.

Cowboys © Rainer Gräser / pixelio.de

Cowboys © Rainer Gräser / pixelio.de

Zurück zu den Wurzeln
In Montana gibt es heute noch sieben große Indianerreservate, die von zwölf verschiedenen Stämmen bewohnt werden. Sie laden ein die Geschichte der amerikanischen Urvölker näher kennen zu lernen und das alltägliche Leben von Indianern damals und heute besser zu verstehen. Mit etwas Glück ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat die Möglichkeit, an einem der vielen traditionellen Feste teilzunehmen.

Schaurig schöner Western
Eine ganze Reihe von Geisterstädten kann man in Montana besuchen, eine Folge der reichen doch rasch abgebauten Bodenschätze des Staates. Es ist als wäre die Zeit einfach stehen geblieben und die Bewohner könnten jeden Augenblick in ihrer historischen Kleidung aus den Türen treten. Eine einzigartige Kulisse wie aus alten Western-Filmen und ein unvergessliches Erlebnis! Besonders gut erhalten sind Bannack und Virginia City.

In den hohen Norden
Wer noch Zeit und Lust hat, der fährt in den hohen und wilden Norden Montanas Richtung Glacier Nationalpark, der fast an Kanada grenzt. Hier findet man spiegelglatte Seen vor malerischen Gipfelkulissen und nahezu menschenleere Wildnis. Natürlich muss man nicht wieder den ganzen Staat durchqueren um den Mietwagen zurück zu bringen, denn der kann ganz einfach am Flughafen Kallispell abgegeben werden, bevor es wieder nach Hause geht mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen.

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