Griechenland: nicht nur wegen der Antike eine Reise wert

14. April 2015 | Von | Kategorie: Europa

Wer dieser Tage an Griechenland denkt, dem kommen vor allem Wirtschaftskrise, EU und finanzielle Schwierigkeiten in den Sinn. Hellas gilt allerdings auch als Wiege der europäischen Kultur. Unsere heutige Kunst, Wissenschaft und Politik wurde maßgeblich von den Errungenschaften des antiken Griechenlands beeinflusst. Für Kulturinteressierte und Kunstliebhaber ist ein Besuch des Landes am Mittelmeer schon alleine deshalb ein absolutes Muss. Aber auch die Überreste des byzantinischen Reichs und der Zeit der venezianischen Herrschaft machen eine Griechenlandreise unvergesslich.

Praktisches für die Buchung von Griechenland Reisen

Besonders gut lässt sich eine Griechenlandreise mit einem Kreuzfahrtschiff gestalten, denn die wichtigsten Stationen liegen allesamt am Meer. Bei der Suche nach der richtigen Reise mit einem guten Reiseanbieter können die Erfahrungen anderer begeisterter Teilnehmer von Kreuzfahrten dienlich sein. Hilfreiche Online-Portale, auf denen Dienstleister wie der Seereisedienst oder Dreamlines.de, bewertet werden, sind beispielsweise seereisebewertungen oder branchentest.ausgezeichnet.org. Doch auch, wenn keine Kreuzfahrtreise erwünscht ist, ist eine Griechenlandtour ohne Schifffahrt nur halb so schön. Schließlich befinden sich die vielen Sehenswürdigkeiten nicht nur auf dem Festland, sondern vor allem auch auf den verschiedenen Inseln. Insbesondere im Sommer verkehren zahlreiche Fähren zwischen diesen Inseln und dem Festland. Hilfreiche Tipps zur Buchung einer Fähre gibt beispielsweise checkfelix.com.

Greece-1173 - Temple of Athena
Bild 1: Temple of Athena

Athen

Eine der wichtigsten Stationen einer kulturellen Griechenlandreise ist die Hauptstadt Athen. Die Athener Akropolis, die oft schlicht als die Akropolis bezeichnet wird, ist der bedeutendste Touristenmagnet der Stadt. In der Antike war es üblich, auf der höchsten Erhebung einer Stadt eine Festung, eine sogenannte Akropolis, zu errichten. Die Athener Akropolis wurde der Stadtgöttin Athene geweiht und diente nur vergleichsweise kurze Zeit der Sicherung der Stadt. Schon im demokratischen Athen wurde sie zu einer riesigen Tempelanlage umgebaut. Die Überreste der Tempel sind dort noch heute zu bestaunen. Viele der Skulpturen, die damals die Tempel schmückten, können heute im nahegelegenen Akropolis-Museum bestaunt werden. In Athen befindet sich auch das Byzantinische Museum. Ein besonderes Highlight dieser Dauerausstellung ist der Schatz von Lesbos.

Kreta

Über die gesamte Insel Kreta verteilt, befinden sich Reste antiker Bauwerke. Das wohl bekannteste ist der Palast von Knossos, der sich rund fünf Kilometer südöstlich von Iraklio befindet, der Hauptstadt der Insel. Mit imposanten fünf Stockwerken und über 1.000 Zimmern war es der größte minoische Palast, den es auf der Insel gab. Von den meisten Räumen sind allerdings nur die Grundmauern erhalten. Immerhin konnten an einigen Stellen noch aus Farbpigmenten Wandbemalungen rekonstruiert werden. Wenngleich dort weniger antike Bauwerke zu finden sind, sollte auch die zweitgrößte Stadt Kretas, Chania, mit ihren venezianischen und osmanischen Bauwerken auf einer Griechenlandreise nicht fehlen. Nicht umsonst wird Chania als Juwel Kretas bezeichnet.

Monastery of Panagia Vlahernon
Bild 2: Monastery of Panagia Vlahernon

Korfu

Korfu ist einerseits der Name einer griechischen Insel, aber auch ihrer Hauptstadt. Die Antike Stadt Korfu, Paleopolis, liegt auf der Halbinsel Analipsis und ist vom Zentrum der Stadt Korfu aus mit dem Bus zu erreichen. Viel zu sehen gibt es allerdings nicht mehr. Das nahegelegene Kloster Vlacherna, das während der venezianischen Herrschaft erbaut wurde, ist wesentlich eindrucksvoller. Schon von weitem strahlt das Gebäude blendend weiß in der Sonne. Es befindet sich auf einer kleinen Insel, ist aber über einen Steg gut zu Fuß erreichbar. Im Inneren des Klosters erwartet die Gäste eine Fülle eindrucksvoller Fresken. Wer das ehemalige Nonnendomizil lieber aus der Ferne betrachtet, tut dies am besten vom Aussichtspunkt auf der Halbinsel Kanoni aus. Das sich bietende Panorama ist das meistfotografierte der gesamten Insel. Die namensgebende Kanone befindet sich ebenfalls auf dem Plateau.

Bild 1: © Flickr Greece-1173 – Temple of Athena Dennis Jarvis CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Bild 2: © Flickr Monastery of Panagia Vlahernon Chris Parker CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Bild 3: Vorschaubild: Santorin Oia Panorama © lunad  / pixelio.de

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